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Sonntag, 10. Februar 2013

Zum Glück bin ich nicht (immer) hetero

Aus Spaß sage ich, dass mir vieles egal ist, wenn es mal wieder heißt: "Toni, warum bist du eigentlich immer so entspannt?" Nun kenne ich dank der Wissenschaft den wahren Grund. Kanadische Forscher haben herausgefunden, dass offen schwule und bisexuelle Männer geringere Mengen des Stresshormons Cortisol im Blut haben. Wer also sein Coming Out hatte, lebt entspannter.

Nehmen wir für einen Moment an, dass diese Studienergebnisse tatsächlich die Realität widerspiegeln (eine gewagte Annahme, ich weiß). Woran liegt es dann? Warum haben Heten mehr Stress? Bisher kenne ich drei Theorien:
  1. Tabsie vermutet, es liegt auch an den Genen, denn die sind eh Schuld dran.
  2. Dan Savage meint, dass heterosexuelle Männer mehr Stress mit ihrer sexuellen Identität haben, weil sie dauernd beweisen müssen, dass sie wirklich nicht auf Schwänze stehen. Das ist ja auch wirklich anstrengend.
  3. Stephen Colbert schließlich liefert die überzeugendste Begründung: Schwule sind so entspannt, weil sie nicht mit Frauen herumschlagen müssen. Macht Sinn.
 Weitere Hypothesen sind willkommen. Was denkt ihr? Und wie steht es um euer Cortisol-Level?

Freitag, 14. Dezember 2012

Brandheiße Studienergebnisse

40% aller Männer schauen Pornos im Internet, 60% lügen auch bei anderen Gelegenheiten.

Dienstag, 20. März 2012

Alles nicht so einfach

Studien, Studien, Studien! Die SZ und Spiegel Online befriedigen meinen Statistikfetisch mit zwei Studien über Frauen, Männer und alles, was dazwischen schief gehen kann.

Studie Nr. 1

Spiegel Online berichtet Neues aus der Welt des weiblichen Sport-Orgasmus': Ein Drittel aller untersuchten Frauen haben beim Sport mindestens einmal einen Orgasmus erlebt - die meisten davon ohne gleichzeitig sexuelle Fantasien zu haben. Viele schämten sich sogar noch dafür, weil es ja jemand mitgekriegt haben könnte.

In mehr als 50% der Fälle haben die Frauen dabei die Bauchmuskulatur trainiert. Die Theorie der (wohl überwiegend männlichen) Forscher: Beim Training dieser Muskeln wird Druck auf die Klitoris ausgeübt, so dass das Unheil seinen Lauf nimmt. Oder die schnelle Atmung macht's. Oder man weiß es doch nicht.

Fest steht: Auch beim Joggen kann frau einen himmlischen Höhepunkt erleben. Bibi weiß das.


Studie Nr. 2

Diese Studie, zu der die SZ ein Interview mit den Forschern bringt, mag ich besonders, weil sie meine bereits vorhandene Sichtweise stützt. Das heißt, ich werde sie bis aufs Blut verteidigen und alle Studien mit widersprüchlichen Ergebnissen hartnäckig ignorieren.

Untersucht wurden sexuelle Suchanfragen, Kontaktanzeigen und erotische Geschichten im Netz in grob den letzten zahn Jahren. Ergebnis: Männer suchen Bilder von Frauenhintern, Frauen suchen Geschichten fürs Kopfkino mit Kontext. Im Detail ergaben sich spannende Erkenntnisse.
  • Es gibt Pornos mit Calvin, Hobbes und Calvins Mama.
    (OK, war zu erwarten)
  • Frauen und Männern ähneln sich sehr bei "Dominanz- und Unterwerfungsfantasien".
  • Viele Männer mögen es, wenn ihre Frau Sex mit einem anderen Mann hat. Das erhöht den eigenen Wunsch, mit ihr zu vögeln. Seriöseste Tier-Forscher nennen das "Sperma-Wettbewerb".
    (Siehst du, Tabea? Ich schick dich nur zu anderen Männern, um dich noch mehr zu mögen.)
  • Auch heterosexuelle Männer sehen sich gern große Penisse an.
    (Bin ich am Ende vielleicht doch eine ganz normale Hete?)
  • Sexuell sind wir Höhlenmenschen.
    (Ich sowieso)
  • In Neuseeland vögeln sie Schafe, in Großbritannien Ponys, in Saudi-Arabien Kamele, in Deutschland Pferde.
    (Ich dachte, Hunde wären beliebter)
  • Die an der Studie beteiligten Forscher kamen ganz schön ins Schwitzen.
Als Fazit steht dann der Satz: "Viele Missverständnisse zwischen Männern und Frauen entstehen, weil wir beim Sex so verschieden sind." Danke, Herr Doktor.

Freitag, 13. Mai 2011

Wenn Soldaten zu viel Freizeit haben

Nichts ist lustiger als eine lustige Studie! Mit einem lustigen Ergebnis! Oder notfalls auch ohne.

Heute: eine Studie aus den USA (zusammen mit GB Heimat fast aller lustigen Studien) an jungen Frauen (Objekte fast aller lustigen Studien) über deren Sex (lustig!), durchgeführt von Wissenschaftlern der United States Military Academy und der University of Colorado. Warum gerade das Militär am Sexualverhalten junger Frauen interessiert ist, bleibt offen - aber das soll nicht weiter stören. Wichtig ist das Ergebnis:

Dumm fickt gut. Weil viel.

Oder, etwas wissenschaftlicher formuliert: Junge Frauen mit niedrigem Bildungsstand haben mehr Sexpartner als solche mit hohem Bildungsstand. Was wir früher gelernt haben, stimmt also doch. Jedenfalls in den USA. Bei Frauen zwischen 22 und 24. Wenn sie von Soldaten interviewt werden.

Ein bisschen schade ist, dass die Studienmacher selbst zugeben, dass sie die Ergebnisse nicht erklären können. Das heißt unter anderem, dass nicht die eine Tatsache als Begründung für die andere Tatsache herangezogen werden. Die Küken haben also nicht mehr Sex, WEIL sie die High School nicht geschafft haben, bzw. weniger, WEIL sie aufs College durften. Diese zwei Dinge treten bloß häufig zusammen auf. Warum, weiß niemand. Außer vielleicht die Küken selbst, aber danach hat sie keiner gefragt.

Was also sollen wir nun glauben? Und auf welche Schule schicke ich meine Kinder?

Die nächste Studie wird mir bestimmt weiterhelfen.

Samstag, 12. Februar 2011

Fleisch wirbt für Gemüse

Als großer Statistikfanatiker glaube ich jeder Studie - besonders wenn sie mein verzerrtes Weltbild bestätigt. Da ist es mir auch egal, wenn es keine Quellenangabe gibt oder eine einfache Korrelation als Kausalzusammenhang verkauft wird. Wem das zu hoch ist, der schaue sich den folgenden Clip von PETA an:






Verzichten wir also auf tierisches Fleisch und widmen uns dafür umso mehr dem menschlichen! Wer outet sich als Kannibale?

Sonntag, 14. Juni 2009

Frauen machen Männer dumm

Eine neue Studie aus Holland kommt zu dem Ergebnis, dass Frauen Männer dumm machen. Und das geht so: In der Untersuchung hat man Männer gebeten, mit Fremden zu reden, wobei sie vorher und hinterher kleine Rechenaufgaben lösen sollten. Die Männer, die mit einer Frau sprachen, vor allem mit einer, an der sie interessiert waren, haben nach dem Gespräch schlechter gerechnet als vorher. Frauen sind also manchmal nicht nur fürs Befinden schlecht, sondern auch fürs Hirn.

Dieses Ergebnis bestätigt meinen subjektiven Eindruck, dass viele Männer in Gegenwart von Frauen anders funktionieren. Viele soziale und kognitive Funktionen sind dann nur eingeschränkt vorhanden: Männer hören auf zu denken, vergessen ihre guten Manieren und reden im Allgemeinen nur Quatsch mit Soße.
Jetzt stellt sich mir die Frage, welchen evolutionären Vorteil dieses Verhalten hat. Kann das jemand erraten?

Übrigens: Frauen werden durch ein Gespräch mit Männern nicht dümmer, sagt die Studie. Ist das vielleicht ein Zeichen dafür, dass Frauen bald die Weltherrschaft übernehmen werden - indem sie uns in Grund und Boden quatschen?