Mittwoch, 13. Oktober 2010

Gastbeitrag: Bilder von Matis Berlin

Eine der ersten Reaktionen auf unseren Spendenaufruf kam von "Matis Berlin": Er schickte uns einen ganzen Stapel von Schwanzbildern, von denen wir hier einige stolz präsentieren wollen.

Sein Kommentar:
"Ich mag euren Blog wie gesagt sehr gern - ihr bringt mir Spaß und viel An- und Aufregung zwischen Kopf und weiter unten. Da ist es mir ein Vergnügen mit ein paar Schwanzbildern bei euch präsent zu sein. Aber Vorsicht, wenn man den Exhibitionisten in mir weckt. ;-)"





Mehr Bilder folgen in Kürze.

Montag, 11. Oktober 2010

Die aktuellen Serverlogs

Schluss mit den ganzen Schwanzbildern! Hier kommt reiner Text: ausgewählte Serverlogs der letzten Wochen und Monate. Unter den folgenden Suchbegriffen wurden wir gefunden:

"bäckereiauslage"

"eulen pfiff anleitung"

"www.wie schwiegersohn seine junge schwiegermutter fickte.de"

"bei leibesvisitation finger in die muschi"

"geschichten sm messer fessel archiv brustwarzen"

"fotos reiterstellung verkehrt"

"der schwarze penis drang in mich ein strumpfhosen unter dem rock"

"knackige gebräunte pobacken mit hipster"

"bdsm kitzler mit messer schneiden"

"sperma ins gesicht gehört"

"piccata milanese mit weißweinrisotto rezept"

"peter north erwacht aus einem traum"

"mama fickgeschichten papa besteigt mich"

"muschi rosarot naß wixen"

"riesenschwanz g-punkt knapp slip orgasmus"

"wo schwanzbilder?" (Hier!)

"kostenlose trailer und dann holte der mann seinen schwanz heraus und fickte die oma von hinten"

"mädchen küsste streichelte ergoss"

"poppen sex dreier zweier vierer geschichten"

"porno lehrerin nippel saugen restaurant"

"vögelnde nonnen" (Das war klar...)

"lustmail in sachen sex"

"schöne romantische erotische sinnliche liebesbriefe"

"1frau 2männer wichsen sich im wald"

"wo kann mann frisören zuschauen beim schneiden"

"site:http://blogspot.com/ bdsm privat 2009 meine reise nach amerika"

"fick potenz geil orgasmus gleitmittel"

"amateurpornofilme die im pornokino aufgenommen wurden"

"geschichten schwiegervater schwein fkk"

"riesengrosser frauenarsch aufs grsicht

"anne wir entjungfert"

"mich gut gefickt"

"gefesselt stöhnen orgasmus schwanz schule frag"

"joyclub luckybastard"

"wie lange dauert eine entjungferung von einem mädchen nackt"

"was finden männer daran so geil die frau beim doggystyle auf dem hintern zu klatschen?"

"sie klatschende die gerte auf die po"

"arschficken jörg klein"

"kostenlose trailer die alte dicke frau kniete sich hin und ließ sich von hinten ficken"

"creampie schlampe babymacher"

"was tun stripperinnen mit männern auf geburtstagsfeiern"

"real fick mit muschis auf drogen"

"finger vaseline schob arzt tiefer"

"blog rieb vaseline arzt tiefer"

"gefesselt stöhnen orgasmus schwanz schule frag"

"orgasmusfrequenz statistik"

Sonntag, 10. Oktober 2010

Spendenaufruf! *hilfe*




* jetzt geht das rennen um den beitrag bei 15minuten los, der als ERSTER einen flattr-pfennig einspielt :)

* tabsie geht dabei mutig voran und wirft hektisch einige ihrer liebsten schwanzbilder ins rennen.


[Aber mal im Ernst: Wenn wir unsere 10 Euro bis zum Jahr 2194 zusammen haben, und das Geld dann noch fuer 2 Flaschen Bier reicht, dann wuerde ich lieber den Alkohol mit Bibi teilen wollen als mich auf meinen schnellen Autos zu sonnen; schnelle Autos sind 2194 out...]

Freitag, 8. Oktober 2010

Eine kleine Änderung

Liebe Freunde,

nach intensiven Diskussionen haben wir uns entschieden, 15 Minuten ab sofort nur noch kostenpflichtig anzubieten.

Scherz!

Aber ihr könnt uns Geld zukommen lassen, wenn ihr wollt.
Dafür gibt es seit einiger Zeit den grün-orange-weißen Knopf am Ende jedes Beitrags. Er führt auf den neuen Bezahldienst Flattr, mit dem ihr uns und vielen anderen Blogs kleine oder große Beiträge spenden könnt. Und sie können wirklich klein sein, das geht bei Centbeträgen los. Flattr ist für Kleinspenden ausgelegt und funktioniert anders als zum Beispiel PayPal, weil der soziale Aspekt eine wichtige Rolle spielt.

Jeder unserer Texte und Bildbeiträge hat einen eigenen Knopf, weil ihr auf diese Weise individuelle Einträge belohnen könnt. Zum Beispiel könnt ihr sagen "Der Lucy ihr Traum ist mir glatt nen Euro wert, aber der Toni kriegt für sein letztes Schwanzbild nur 10 Cent." Oder umgekehrt - aber dann wird Lucy sauer.

Die Zahl auf dem Knopf gibt an, wieviel bereits gespendet wurde. Bisher haben wir nur Nullen, deswegen mache ich nun ein wenig Werbung. Unser Blog wird auch weiterhin kostenlos sein, aber wenn ihr uns unterstützen wollt oder euch einfach nur für einen Beitrag bedanken wollt, dann hab ihr nun die Möglichkeit dazu.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Jette & Jost: Der Versuch eines Interviews - Teil 1

Im Oktober-Special wollen wir Euch diesmal Jost und jette vorstellen. Wir haben die beiden in einer ihrer Hasenfallen besucht und versucht, sie zu interviewen. Dies ist Teil 1 des Versuchs.
(Fotos © tabsie pictures)

15 Minuten: Wo habt ihr euch kennen gelernt?

jette: Jost, welche Geschichte hast du ihnen denn beim letzten Mal erzählt?

15 Minuten: Wir würden gerne deine Version hören.

jette: Ich glaube, wir haben einfach aus Versehen auf der gleichen Decke gepicknickt.

Jost: Ja, das war und ist eine Zufallsbekanntschaft.

jette: Wir treffen uns immer nur zufällig.

15 Minuten: Aha. Und wie war es damals?

jette: Wir saßen einfach auf derselben Picknickdecke.

Jost (zu Toni und Tabea): Ihr habt euch ja auf Joy kennen gelernt, wenn ich mich richtig erinnere. Und er (= Toni) hat dafür auch noch gezahlt. *kopfklatsch*

Tabea: Hallooo. Für mich kann man auch zahlen!

15 Minuten: Auf der Decke also. Und was ist dann passiert?

jette: Wir haben erst gepicknickt, dann bin ich in den Wald gefahren und habe noch einen Bock geschossen.

Jost: Später haben wir uns wiedergesehen und den Bock gegessen.

(2 Minuten Dialog zwischen J&J über das Dom/dev-Verhältnis von T&T, Stichwort Erziehung)

jette: Eigentlich passt es ja nicht zu meiner Rolle, zur Jagd zu gehen, könnte man meinen…

Jost: Wieso? Ich schicke dich los und du holst die Beute. Andere Leute bezahlen sogar dafür.

Toni: Mir geht das mit dem Bezahlen nicht aus dem Kopf.

Tabea: Genau, da hättest Du nämlich ein Kompliment machen können. So sieht es jetzt nach Schmerzensgeld aus.

Toni: Danach zu fischen, ist aber auch ungezogen. Jette macht das sicher auch nicht so. Wie ist das denn bei euch mit der Erziehung?

jette: Also ich bin für die Kultur zuständig.

Jost: Was?! Wer mag denn nie ins Museum gehen?

jette: Wer hat die Servietten in diesem Haushalt eingeführt?

Jost: Das ist richtig, aber gab es nicht auch schon Servietten, als wir uns auf der Picknickdecke getroffen haben?

jette (schuettelt den Kopf): Pornorolle.

Jost: Echt? Pornorolle? Ja, das ist mein Style. Ich bin eher so ein Ehrlicher. Außerdem war das damals noch Solo. Also meine Rolle hier so: „Solo“, vom Aldi.

15 Minuten: Wo war diese Decke?

Jost: Ganz normal am Strand, wo man eben picknickt.

jette: Im Swingerclub.

Jost: Schreib mal folgendes: Ich habe ihr eine Expressmail bei Joy geschickt. Sie hat nicht geantwortet. Dann habe ich ihr noch vier Expressmails geschickt und ihr das ganze Bild voller Rosen gemacht.

jette: Aber wir haben uns gar nicht im Joy kennen gelernt.

15 Minuten: Wart ihr beide denn schon im Joyclub, als ihr euch kennen gelernt habt?

Jost: Wir waren beide noch nicht dort. Ich hatte schon massenhaft Profile, aber noch nicht dort. Ich belege ja immer ganz viele Namen, weil ich nicht will, dass sie von Idioten benutzt werden. Ob ich die jemals aktiviere, weiß ich nie. (Zu jette) Und du? Warst nicht im Joyclub, oder?

jette: Doch.

Jost: Ach so. Aber wir waren auch auf zig anderen Portalen. Joy ist ja nicht der Nabel der Welt. Aber (zu Toni & Tabea) ihr habt euch nur über Joy kennen gelernt, oder?

Tabea: Ja, wir hatten keine Picknickdecke.

Toni: Das wär‘s noch: ein Picknickdeckenportal.

jette: Aber ich glaube, richtig gefunkt hat es erst beim zweiten Picknick, als das Feuer gefehlt hat.

Tabea: Und was war mit der Geschichte vom letzten Mal? Da habt ihr euch angeblich auf einer fetten Party kennen gelernt, hat Jost erzählt.

Jost: Das war 'ne andere jette. Ihr müsst immer sagen, WEN wir kennen gelernt haben. Und WO. Andere Städte, andere Jettes, so ist das bei Jetsettern wie mir. Jette lernt ja auch andere tolle Männern kennen. Und manchmal sind wir auch einander fremd.

jette: (Themawechsel)...was ist der Unterschied zwischen demütigender Vorführung und Bloßstellung?

Jost: Oh. Also ich glaube, was Toni macht, ist demütigende Vorführung. Der lässt es nämlich einfach laufen. Davon wollte ich mir letztes Mal schon eine Scheibe abschneiden.

jette: Also, ich sehe den Unterscheid eher so: Bei der demütigenden Vorführung geht es darum, dass derjenige, der vorführt, stolz ist auf das, was der andere kann...

Jost: Ach so, du meinst eine Leistungsshow.

jette: ... und bei der Bloßstellung geht es nur darum, den anderen lächerlich zu machen. Das ist sowas Herablassendes, Verachtendes.

Jost: Das eine erhöht, das andere erniedrigt.

jette: Ja, aber es erniedrigt auf eine negative Art und Weise. Ich fände es nicht lustig, bloßgestellt zu werden.

Jost: Ja, ok, das musst du dazu sagen, dass es in deinem Kosmos so ist. Denn es gibt ja Leute, die das gerade geil finden.

jette: Ich hab ja auch gesagt, für MICH ist das so.

Jost: Und Toni lässt es immer laufen. Das ist noch viel weniger Arbeit. Denn beim einen musst du immer überlegen, worauf du stolz sein kannst.

Tabea: Toni ist immer stolz auf mich.

Jost: Ja, natürlich. Ohne zu bezahlen. Du bist auch stolz auf jemanden, wenn du ihn da echt in den Dreck trittst. Du musst dich nämlich mit demjenigen auseinandergesetzt haben. Du musst wissen, wo du drauf haust. Nur draufhauen ist dumm.

jette: Machen aber genug Leute!

Jost: Das ist genauso, wie solche Fotos in den Joy einzustellen. (Geste zur Mehrfachsteckdose im Hintergrund, dem wahllos in Terracotta gemustertem Sofa,...)

(Ab vom Thema...)

15 Minuten: Vor der Picknickdecke habt ihr euch nicht gekannt?

Jost: Vielleicht. Es kann sein, dass wir uns mal geschrieben haben, unter einem anderen Pseudonym oder so. Könnte sein. Wir sind seit langer Zeit auf der Jagd.

jette: Das stimmt.

Jost: Es kann dir immer passieren, dass du jemanden anschreibst... dass du eine Anzeige laufen hattest und man wurde einfach aussortiert, weil es in dem Moment nicht gepasst hat.

jette: Ja, das kann schon sein.

Jost: Es gibt so wenige Leute von unserer Kragenweite, dass es eigentlich zwangsläufig ist.

jette
: Und ich glaube, ein paar Jahre vorher hätte ich wahrscheinlich auch nicht damit umgehen können. Also mit dem Typen (= Jost).

Toni (zu jette): Was ist denn Anspruchsvolle aus deiner Sicht?

Jost: Ich höre auch weg.

jette: (denkt nach...) Das Anspruchsvolle ist die extreme Konsequenz.

Toni: Kannst du für diese Konsequenz ein Beispiel geben?

jette: Spontan nicht. Frag ihn mal.

Jost: Öhm, das weiß ich nicht.

15 Minuten: Also war denn BDSM von Anfang an in eurer Beziehung präsent? (nächster Versuch)

Jost: Nee, eigentlich nicht. Auf der Picknickdecke nicht.

15 Minuten: Aber sobald ihr euch näher gekommen seid?

jette: Das Feuer. Das Feuer, das fehlte. Das war sonst immer deine Geschichte.

Jost: Ja gut, aber das hat ja bei dir nicht gezündet.

jette: Das habe ich ja nicht erkannt, in dem Moment. Ich glaube, du musst die ganze Situation schildern.

Jost: Das war das einzige Mal, dass mir SM gelungen ist, und sie hat es nicht mitbekommen. Beim zweiten Date hatte jette die Aufgabe, sich um den Grill zu kümmern, und meine Aufgaben war die Pornorolle etc. Aufgabenteilung war also angesagt, damit nicht sieben Tuben Senf, aber kein Essen da war. Und dann kam jette also an und sie hatte noch den süßen Hund mit, um den Mann zu überzeugen, und wir saßen ein bisschen weiter weg auf der Wiese, weil wir nicht in der großen Masse hocken wollten.

jette: Wir haben lange nach einem Platz gesucht, der dir kommod genug war. So saßen wir dann jenseits von jeglicher Zivilisation.

Jost: Genau. Der Grill wurde aufgebaut. Und alles war da, aber die Streichhölzer fehlten.

jette: Man muss aber mal einwerfen, dass ich zu der Zeit noch geraucht habe und wusste, dass er es nicht mag, wenn jemand raucht. Also habe ich meine Zigaretten und mein Feuerzeug zu Hause gelassen. Das war eigentlich nur aus Rücksicht.

Jost: Genau, das wird dann rückblickend als Rücksicht ausgelegt. Auf jeden Fall war das Zeug nicht da. Dann habe ich nur gesagt: "Grill, Feuer, dein Aufgabengebiet". Scharf geguckt und gesagt: "Jetzt nimm dein Rad und sieh zu, wie du Feuer herkriegst". Und dann hat die Frau ihr Fahrrad genommen und...

jette: Ich habe brav die Hacken zusammengeschlagen...

Jost: Und sie hat nicht mal versucht, herum zu zetern oder an den Gentleman in mir zu appellieren oder sich eine faule Ausrede zu suchen. Hacken zusammen, aufs Fahrrad und losgefahren... Es hätte natürlich sein können, dass sie einfach nicht wiederkommt.

jette: Aber du hattest ja den Hund als Pfand.

Jost: Richtig. Tja, so war’s. Bei mir war dann alles klar. Bei ihr nicht. Sie hat das nicht begriffen, und ich glaube, es ist sogar noch mehr SM, wenn eine Frau das nicht begreift.

Toni: Wann hast du es denn begriffen, jette?

jette: Später, im Laufe des Abends ergaben sich noch andere, deutlichere Situationen. Und dann haben wir angefangen, darüber zu reden, oder?

Jost: Ja, ich glaube...

jette: An dem Abend oder am nächsten.

Jost: Ja, keine Ahnung. Wir haben es nur kurz angesprochen. Wir machen das nicht so mit Listen und so. Weißt du, am Anfang, da brauchst du noch Schubladen. Mir wäre es sogar egal gewesen, in dem Moment. Sie hätte ja auch dominant sein können. Hätte ja auch passieren können.

15 Minuten: Da hattet ihr beide schon ausreichend Erfahrung mit BDSM?

Jost: jette? Weiß ich nicht...

jette: Äh, mittel.

Jost: Ja, mittel ist es immer. (jette lacht) Erfahrung ist, zu wissen, dass du eigentlich keine Erfahrung hast.

jette: Ich habe es vor ein paar Jahren mal ausprobiert. Dann habe ich versucht, es völlig zu verdrängen. Dann hatte ich letztes Jahr wieder so einen etwas misslungenen Einstieg. Und dann auf einmal war Jost da.

Jost: Da war ich ganz dicht am misslungenen Einstieg.

jette: Ja, aber es war so. Es war scheiße. Und ... also, wenn wir ehrlich sind, können wir ja auch sagen, worüber wir uns kennen gelernt haben.

Jost: Na, beim Picknicken halt. Herrgott, ein Singletreffen, ganz normal.

jette: Also über ein ganz normales Singleportal. Ich war da, weil ich keinen Bock mehr auf diese SM-Typen hatte. Und Jost war da, weil er auch mal jemand normales kennen lernen wollte.

Jost: Ja, genau. Nee, wenn ihr da unterwegs seid, dann werdet ihr feststellen: Die Leute, die auf diesen Portalen sind oder dort auffallen, das sind eigentlich immer die, die schon eine Top-Disease haben. Insbesondere diejenigen, die dort herausstechen. Und tragen das auch so ein bisschen vor sich her. Das nervt natürlich. Leider gerät man immer wieder an die. Das sind auch eigentlich die interessanteren. Leute, die sich exponieren. Leute, die mit einer Meinung an die Front treten.

jette: Ja, aber bei dem hundertsten "Ich bin der Superdom und hab den Kram erfunden"-Typen... da hast du auch keinen Bock mehr drauf.

Jost: Ja, gut. Irgendwann blickst du das als Frau, dass das nur Scheiße ist. Andersherum, als Mann geht das natürlich auch.


Teil 2 folgt in Kürze.

Jost und jette gibt es nicht nur zum Lesen. Man kann sie auch live erleben. Beim Interview-Sex, beim fiesen Sex, beim Jagen, auf der Picknickdecke oder in ihrem Hotel. Das sieht übrigens nicht immer so aus wie bei zwei ganz normalen Leuten, die von einem Tag Bergsteigen im Nieselwetter zurückkommen. Gerne unter JostundJette@gmx.de

Montag, 4. Oktober 2010

Lucys Traum (die Zweite)

Letzte Nacht träumte ich, ich hätte Sex mit Robert Downey Junior.

(Nein, das ist nicht der College-Professor aus "In and Out" oder der Silbenverdreher aus "Ein Fisch namens Wanda" - das war Kevin Kline!. Und nein, auch nicht der Zen-Meister aus "Die Rache der Tigerkralle"! Die geneigte Leserschaft dürfte Robert vielmehr als "Iron Man" kennen. Oder, relativ aktuell, als "Sherlock Holmes",)

Das Ganze ist insofern (wieder mal) eigenartig, als dass der gute Robbie die entscheidenden Lucy-feuchtmach-Kriterien nicht wirklich erfüllt.

1. Er ist keine Frau.
2. Er ist nicht Bjarne.
3. Er ist nicht Tatsuya Fujiwara
4. " Jae Hee
5. " Nicolas Tse.
6. " Keni´chi Matsuyama (der Lucy ihre neuste Entdeckung *g*)
7. Er weist nicht im geringsten asiatische Züge auf.
8. Er hat meines Wissen noch nie mit einem der genannten südostasiatischen Jungs gespielt und während der Dreharbeiten ein Techtelmechtel mit ihm angefangen.

Aber Schwamm drüber.
Jedenfalls war der Traum wieder mal extrem...nun ja, amüsant.

Robbie und ich waren gerade (fast) so richtig schön bei der Sache, als ich mich plötzlich aus seinen Armen hervorwand und sagte: "Nein! Ich kann nicht!"
Ich rutschte von ihm weg, und machte mich ganz klein, schlang die Arme um meinen nackten Körper und schaute traurig drein. Mit anderen Worten: Ich zog eben jede Melodramatik-Nummer ab, die garantiert kein Star von seinem Groupie hören und sehen will.

Daraufhin sagte Robbie allerdings etwas, was garantiert auch kein Groupie von einem prominenten Sexobjekt hören will. Er setzte sich auf, sah mich verständnisvoll an und fragte: "Ist es wegen deinem Freund?" (und nein, er benutzte keinen Genitiv. Vielleicht ein Übersetzungsfehler...?)

"Quatsch!", blaffte die Traum-Lucy, die keinerlei Lust verspürte, dem Robbie das komplizierte Lucy-Bjarne-Beziehungsmodell auseinanderzusetzen - obwohl sie das sichere Gefühl hatte, dass Robbie sich dafür unteressiert hätte.

Egal.

Jedenfalls saßen der Robbie und die Lucy nun ein bisschen ratlos nebeneinander.
Schließlich fragte Robbie: "Ja, und jetzt?"
Lucy zuckte die Achseln. Worauf Robbie unter das Kissen griff und einen ordentlichen Umschnalldildo zutage führte. Er reichte ihn Lucy und meinte, nur so nebenbei: "Vielleicht kannst du´s ja hiermit...?"
Lucy besah sich den Dildo von allen Seiten. Dann legte sie ihn an und sagte: "Ja, vielleicht..."

Ähm...nur falls es jemanden interessiert: Lucy konnte. Und WIE sie konnte!

Trotzdem...diesen Traum verstehe, wer will...

Freitag, 1. Oktober 2010

Aus die Maus!

Wenn ich mein erstes Blind-Date mit einer Bi-Maus habe, dann läuft das ungefähr so ab:

Sie erkannte mich sofort, nachdem sie das Cafe betreten hatte. Denn schließlich ist Pauline, wie sich rausstellt, eine Studienkollegin von mir.....

Uuund?

Ja nix und.

(Wir hatten ein gutes Gespräch: Ich hatte Glück. Zumindest war sie keine olle Studienkollegin :)

Mittwoch, 29. September 2010

Tonis Schwanzbildkritik IV


Eins vorneweg: Das sind nicht Bjarne und ich beim Einlösen unserer Versprechen.

Die fotografische Qualität
Da hatte jemand Ahnung von Geometrie: Zwei parallele Strecken (leider keine Halbgeraden) bilden das Zentrum des Bildes. "Symmetrie!", schreit mein Herz und denkt dabei an Schönheit. Etwas schief hängen, pardon: stehen die Zylinder im Raum, was dem Bild eine unbändige Dynamik gibt.
An den Seiten sehen wir Ellipsen, Quadrate und haarige Bézierkurven. Dort hat das Bild auch mehr Schärfe als im Zentrum. Soll der Betrachter etwa abgelenkt werden? Dafür gäbe es keinen Grund.

Der Hintergrund
Links Dreck auf dem Karomuster (Kacheln oder PVC?), rechts ein offenes Klo. So gehört sich das für ein echtes Schwanzbild.

Die Idee
Brillant! Zwei Schwänze beim Kuscheln - wunderschön umgesetzt mit zwei gleichgroßen Prachtstücken. Die muss man erstmal finden! Durch den Doppelschlag strahlt das Bild eine Toilettenharmonie aus, die uns ganz einnimmt und fast überfordert.

Montag, 27. September 2010

O Romeo, Romeo! Wherefore art thou Romeo?

GayRomeo ist auch nicht mehr das schwule Datingparadies, für das ich es immer gehalten habe. Am Samstag hatten Tabea und ich einen Plan: Neues Profil anlegen, sabbernde Anfragen bekommen und bis Mittag einen schnucken Twinkie für mich abstauben. Nachmittags hätte dann das Date stattfinden können, mit zwei Schwänzen und Tabea als Dokumentarfotografin meines wilden Treibens mit einem völlig Unbekannten. Klingt gut, oder?

Nach den Erfahrungen meiner ersten Anmeldung hatte ich nicht mit Problemen gerechnet, sondern höchstens mit einer Flut von Angeboten. Aber es kam fast nichts. Ein paar Fakes, ein paar Halbinteressierte, ein paar Heterophobe - das war's. An meinem neuen Profil kann es nicht gelegen haben, denn ich hatte bessere Fotos als vor drei Jahren und war auch nur ein Jahr älter geworden. ;-)

Wir suchten auch am Abend noch einmal, aber ohne Erfolg. GayRomeo, was ist los? Einst versprachst du mir schnellen Spaß, heute gibst du mir nur schlechte Schwanzbilder.

Dafür hat Tabea am Donnerstag ein Date mit einer Frau. Verkehrte Welt.

Sonntag, 26. September 2010

Zur Kräftigung des Orgasmus

Als ich vor Kurzem im Urlaub war, las eine Freundin auf einer Flasche Schlehen Elixir: "Zur Kräftigung des Orgasmus." Alles lachte. Denn dort stand nichts von "Orgasmus", sondern nur vom guten, alten Organismus.

Doch eine Kräftigung und Steigerung des Orgasmus gibt es auch! Es ist immer wieder kaum vorstellbar. Und passiert trotzdem.

Da sind Toni T. und ich nun nun bald gefühlte drei Jahre ein Paar (nach der Statistik eher zwei Jahre). In dieser Zeit hatten wir manches Mal Sex. Ein Mal, und dann immer noch ein Mal. Und ich hatte meine Höhepunkte und Spass dabei. Wenn Toni mich leckte, wenn er mich fingerte, wenn er mich mit dem Dildo fickte.... Irgendwie ist es albern, nun bei der Beschreibung der Höhepunkte mit Komparativ und Superlativ anzukommen.

Aber nachdem ich letzte Nacht mit Toni Sex hatte, blieb mir anschließend nichts anderes als einen neuen Superlativ zu verwenden: Noch nie zuvor hatte ich einen so intensiven Orgasmus als Tonis Schwanz in mir war, ich Toni in seiner ganzen Größe und Schönheit über mir sah und ihm dabei in die Augen schauen konnte (...wenn die Augen nicht gerade geschlossen waren, um den Genuss für einen Moment unsichtbar werden zu lassen)!

Danach zitterte ich lange. Toni beruhigte mich mit seinem Gewicht, das auf mir lag. Um wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen grinste ich dämlich und stammelte: "Duuu, ich bin gekommen." - Toni lachte: "Das habe ich gemerkt. Nach zwei Jahren...." Ich ergänzte: "Aber, ich meine,.... gerade, am Ende, als Du in mir....." Er so: "Echt jetzt??? Ah nee, das..."

Klar, dass Toni nicht wusste, von welchem außergewöhnlichen, nennenswerten Höhepunkt ich sprach. Schließlich war es nicht der einzige des Abends. Wir waren bereits gutgefickt aus der Badewanne gekommen und lümmelten schon einige Zeit aktiv fummelnd im Bett herum.

Mann, Toni! Du bist echt sowas von einem Orgasmus-Verstärker!*


[* So, und nun wird der Schleim rasch wieder eingepackt. Nicht das Tonilein vor lauter Schleimereien ausrutscht und auf seine süße Nase fällt... :-]



In diesem Sinne wünsche ich Euch allen für die kommende Woche einen kräftigen Orgasmus/Organismus!


Freitag, 24. September 2010

Knötliche Nebenwirkungen

Vom Kinderspiel zum Hardcore-Fick - so könnte man Tabeas Erfahrungen mit Seilen beschreiben. Mein Puls rast, wenn ich an die letzte Episode dieser Geschichte denke. Aber der Reihe nach:

Früher ließ sich Klein-Tabsie gerne an einen Baum fesseln und wartete geduldig auf den weißen Ritter, der auf einer Kuh dahergeritten kam und sie befreite. Damals kannte ich sie leider noch nicht, sonst hätte ich mir ebenfalls ein landwirtschaftliches Nutztier geschnappt und um ihre Gunst gekämpft. Vielleicht hätte ich dann auch ansatzweise geahnt, was Seile bei ihr zwanzig Jahre später auslösen würden.

Es begann wie bei den meisten Paaren: "Schatz, ich binde dich jetzt ans Bett. Das müssen wir schließlich auch mal ausprobieren." Dieser Ansatz funktionierte durchaus, unterschied sich aber vom nächsten Schritt durch die Standardknoten und den insgesamt amateurhaften Charakter à la "Aua, das tut gerade weh".

Dann lieh ich mir das Bondage-Buch aus und übte Knoten; zuerst alleine, dann mit Tabea. Schlagartig wechselte die Stimmung: Vorher hatte das Seil eine Nebenrolle gespielt, nun gehörte ihm unsere ganze Aufmerksamkeit. Als ersten Versuch wählten wir einen Basic Wrap, der trotz seiner Einfachheit seine Wirkung nicht verfehlte. Die ersten Seilstücke auf Tabeas Haut und das Verknoten wirkten wie ein Vorspiel, das mir ein wohliges Kribbeln bescherte und Tabea die ersten Lusttropfen, wie sie mir ins Ohr flüsterte. Nachdem der letzte Knoten festgezogen war, bestaunten wir das Werk und fingen auf dem Bett an, es Teil unseres Spieles werden zu lassen. Tabeas Hände mussten sich gefesselt darauf beschränken, meinen Kopf zwischen ihre Beine zu pressen - ich nutzte ihre Unfreiheit jedoch noch kaum aus. Bald spannte ich ein weiteres Seil um Tabeas Oberschenkel, an dem ich ziehen konnte, während ich sie leckte. Mir gefiel es, fest ins Seil zu greifen, ihren Körper zu befehligen und ein bisschen Kontrolle auszuüben. Das Seil lag gut in meinen Händen und um ihren Körper. Es war eine Bereicherung, ohne Frage.

Bei der nächsten Gelegenheit verpackte ich Tabea in einen Trinity Knot Bra. Sie trug ihn, während wir kochten, aßen und redeten. Die schwarzen Knoten standen ihr ausgezeichnet, so dass ich den halben Abend auf ihre Brüste glotzte. Zu meinem Glück fand Tabea das ok, wohl auch weil sie wieder schnell feucht wurde und mir deshalb meine lüsternen Blicke verzieh. Sie trug diesen BH, bis wir uns das Hirn herausgevögelt hatten: An Blümchensex war angesichts dieser Dekoration nicht zu denken. Als ich ihr das Seil abnahm, blickten wir beglückt auf die erröteten Hautpartien.

Zuletzt nun gingen wir den nächsten Schritt: Dominance Bondage in Form eines "Japanese Pearl Harness". Ich brauchte etwas länger, um alle Knoten und Verästelungen hinzubekommen, aber am Ende spürten Tabeas Brüste einen angenehmen Druck von oben und unten, während ihre Hände auf den Rücken gebunden waren. Dieser Anblick legte bei mir einen Schalter um, und es folgte der oben genannte Hardcore-Fick. Ich entdeckte bis dato unbekannte dominante Züge an mir, denen sich Tabea willig hingab. Ich brachte sie mit meinem Schwanz, meinen Fingern und unserem großen Butt Plug an ihre körperlichen Grenzen. Zuerst hatte ich Bedenken, weil ich ihr nicht wehtun wollte, aber sehr schnell merkte ich, dass sie statt Schmerzen Lust empfand. Ich benutzte das Seilende, um sie mir so zurecht zu legen, wie ich sie haben wollte. Meine Finger krallten sich in das Seil an ihrem Rücken, ich zog sie nach oben oder drückte sie nach unten. Ich führte ihre Lippen zu meinem Schwanz und riss sie wieder fort, um sie dann doggystyle auf dem harten Boden zu ficken. Meine Hand schlug ihren Arsch dunkelrot. Ich genoss jede Bewegung, jeden Zentimeter Seil und jeden ihrer begierigen Schreie. Es war ekstatisch - bis wir uns schließlich in die Arme fielen und erschöpft nach Luft schnappten.

Vielleicht war die wichtigste Erkenntnis in dieser Nacht, dass wir auch zu zweit Grenzen überschreiten können - Andere brauchen wir dafür gar nicht. Was ein paar Knoten bewirken können...

Das Schlimmste, was tabsie je getan hat...

...ist dies:

tabsies investigative poesie, teil 2 - mein dieb*


* Erklärung:
Das ist meine ERSTE Photoshop-Missbildung :)- Und gleichzeitig ist es das hässlichste, was ich seit Langem gesehen habe. *stolzguck*. Leute, es kann also NUR besser werden. Ich halte Euch auf den Laufenden.....

© by tabsie pictures, ha ha, lach mich schlapp!