Eine Trennung auf Zeit kann Wunder bewirken. Zum Glück war es in unserem Fall nur eine Woche Urlaub, den Tabea weit weg von mir verbrachte. Es war genug Zeit, um mit ein wenig Abstand auf unsere sonderbare Beziehung zu schauen. Dass sie sonderbar ist, stört uns weniger als andere - wir wären ohne einen Tipp gar nicht darauf gekommen. Aber auch bei Ta&To tauchen ab und zu Probleme auf, die ganz "normale" Paare haben: Eifersucht, Unsicherheit, Verletzungen. Teilweise zeigten sie sich heftig während dieser Woche, aber wir schafften es selbst über die Entfernung, offen über Wunden zu sprechen und diese zu schließen. Bei Tabeas Rückkehr sahen wir dann einige Dinge klarer als vorher. Zum Beispiel werden wir wohl nie die klassischen Swinger, die sich übers Netz ihre Dates suchen; dafür brauchen wir zu viel Zeit, bis wir andere Leute in unser Herz geschlossen haben. Und wir wissen nun, wie wir mein Bi-Mann-Date gestalten wollen, damit sich alle Beteiligten wohlfühlen: Ein schwuler Romeo soll's werden, ohne Julia. Um die kümmert Tabea sich bei Gelegenheit alleine - nun ja, einige Punkte sind trotz allem noch offen. Bis zum nächsten Urlaub?
Ergänzung (25.09.2010): Dieser Text und Tabeas Kommentar haben bei einigen Lesern für ein wenig Verwirrung gesorgt. Seid euch sicher: Es geht uns prächtig. :-)
Mittwoch, 22. September 2010
Erkenntnisse beziehungsweise
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Toni Toronto
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Sonntag, 19. September 2010
Schwänze fürs Volk!
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tabsie
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Donnerstag, 16. September 2010
Nr. 26
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Toni Toronto
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Dienstag, 14. September 2010
Tonis Versprechen
15 Minuten hat seit heute 50 Leser. Wenn nicht bald wieder einer abspringt, habe ich ein Problem: Ich versprach Lucy, dass ich Bjarne einen blasen würde, wenn wir jemals 50 Leser erreichen. Damals war das eine schier unerreichbare Marke - heute ist sie knallharte Realität.
Was mache ich denn jetzt? Hat jemand einen Vorschlag?
Was mache ich denn jetzt? Hat jemand einen Vorschlag?
Montag, 13. September 2010
An Open Invitation
Der beste Porno des Jahres: Violet Blue ist begeistert von der Hardcore-Swingeranfänger-Liebesgeschichte An Open Invitation. Ihre Begeisterung drückt sie so aus:
Ihre Besprechung des Films (hier als Podcast, 25 min.) ist gleichzeitig ein Plädoyer fürs Swingen, ein Appell an die Ehrlichkeit, eine Feier der Lust und eine Ermutigung für alle Zweifler. Wer ihren Podcast hört, weiß, warum ich an ihren Lippen klebe: Sie redet natürlich und zwanglos über alles Sexuelle, in diesem Fall über Polyamory und Non-Monogamie, Grenzen und Chancen einer Partnerschaft, über Regeln und Verbote beim Swingersex, über Eifersucht und falsche Erwartungen, über Fantasien und Realitäten, über Missgeschicke und neue Welten. Wie rede ich mit meinem Partner darüber? Wie machen wir die ersten Schritte? Erhoffe ich mir etwas, das nie passieren wird? Darf ich meinem Mann verbieten, in einer fremden Vagina zu kommen? Oder einen fremden Mund zu küssen? Wie bereiten wir uns auf einen Dreier vor? Was denkt eigentlich der dritte Partner dabei? Was machen wir, wenn was schief geht? Darf ich meinen Partner einschränken? Und wo bleibt die Liebe?
Wie man auch zum Swingen, zu Polyamory und zur ewigen Liebe stehen mag: Violet Blue verteidigt ihre Meinung mit Herz, Verstand und einem offenen Geist. Sie steht hinter dem, was sie sagt, und wirkt dadurch authentisch und überzeugend. Sie tritt für ihre Sicht der Dinge ein (ok, und für ihre Bücher *g*), ohne dabei aufdringlich zu sein. So macht sie aus großen, schlimmen, unbekannten Dingen (wie Gruppensex) etwas Fröhliches und Herzliches. Beinahe hätte ich "Leichtes" geschrieben, aber das hätte nicht gestimmt: Ganz wenige Dinge fallen uns leicht, wenn es um Sex geht, geschweige um Sex mit mehr als (m)einem Partner. Daran ändern auch Podcasts oder eloquente Sex-Ratgeber nichts - aber sie können es uns leichter machen, sich mit diesen Themen zu beschäftigen. Dabei ist es egal, ob man am Ende in einem fremden oder nur im eigenen Bett vögelt. Violet Blue fände beides gut.
One of my favorite things about Open Invitiation: this is porn that celebrates love (with lots and lots of hot sex). The people in it are real, and I’ve been to their parties, and they really are a lot like they are in the movie. The two main couples are porn performers from the new guard of porn (meaning, no fake bodies or fake orgasms and are authentic people in real life). They tell a hot tale of what it might be like to try out the fantasy of swinging, located in San Francisco.Erinnert nur mich das an Shortbus?
| Szene aus An Open Invitation. Mehr Bilder gibt es hier. |
Wie man auch zum Swingen, zu Polyamory und zur ewigen Liebe stehen mag: Violet Blue verteidigt ihre Meinung mit Herz, Verstand und einem offenen Geist. Sie steht hinter dem, was sie sagt, und wirkt dadurch authentisch und überzeugend. Sie tritt für ihre Sicht der Dinge ein (ok, und für ihre Bücher *g*), ohne dabei aufdringlich zu sein. So macht sie aus großen, schlimmen, unbekannten Dingen (wie Gruppensex) etwas Fröhliches und Herzliches. Beinahe hätte ich "Leichtes" geschrieben, aber das hätte nicht gestimmt: Ganz wenige Dinge fallen uns leicht, wenn es um Sex geht, geschweige um Sex mit mehr als (m)einem Partner. Daran ändern auch Podcasts oder eloquente Sex-Ratgeber nichts - aber sie können es uns leichter machen, sich mit diesen Themen zu beschäftigen. Dabei ist es egal, ob man am Ende in einem fremden oder nur im eigenen Bett vögelt. Violet Blue fände beides gut.
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Toni Toronto
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Gefährliche Komplimente
Heute bekam ich die folgende Clubmail von einer Frau in meiner Stadt:
Biatch!
Hi du!Einen wunderschönen Tag hatte ich leider nicht, und er wurde auch nicht dadurch besser, dass sie "so überhaupt nicht mein Typ" schrieb. War das nötig? Hätte sie das nicht einfach weglassen können? Ein einfaches "nicht mein Typ" hätte es notfalls auch getan, aber sie hat sich sogar für die Steigerungsform entschieden. Sie trat noch auf mich ein, als ich schon am Boden lag. Ich bin wirklich, wirklich echt voll nicht ihr Typ - und sie wollte, dass ich es erfahre.
Ich muss dir schnell sagen dass du einfach total witzig bist! Echt schön was über dich zu lesen und so wie du schreibst hab ich die ganze Zeit ein breites Grinsen im Gesicht!
Und ja...ich bin auf deine Homepage reingefallen und hatte Tränen in den Augen vor lauter Lachen!
Sehr cool... obwohl du so überhaupt nicht mein Typ bist...(das sollte nicht beleidigend sein, außerdem suchst ja eh nen Mann und so...) ich bin begeistert!
Hab nen wunderschönen Tag!
Biatch!
Sonntag, 12. September 2010
Samstag, 11. September 2010
VHS-Kurs: Pussy essen und verstehen
Dieses Blog hat auch einen Bildungsauftrag, wie unsere Stammleser sicherlich wissen. Heute gibt es einen Video-Beitrag für Männer, die immer schon alles über die weibliche Anatomie wissen wollten, sich aber nicht zu fragen getraut haben.
Ich klaue das Video von YouPorn und danke Ellen für seine Entdeckung.
http://youporn.com/watch/200577/pussy-eating-lesso-n/
Nach einem kurzen morgendlichen Test mit jemanden, der mir nahe steht, kann ich sagen: Die Frau im Video hat Recht.
Aber warum trägt sie Handschuhe?
Ich klaue das Video von YouPorn und danke Ellen für seine Entdeckung.
http://youporn.com/watch/200577/pussy-eating-lesso-n/
Nach einem kurzen morgendlichen Test mit jemanden, der mir nahe steht, kann ich sagen: Die Frau im Video hat Recht.
Aber warum trägt sie Handschuhe?
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Toni Toronto
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Mittwoch, 8. September 2010
Viagra aus Iwans Nähkästchen
Während Toni einen Knaben sucht, freut sich Tabea an Begegnungen mit älteren Männern. Einer davon ist Iwan, der Änderungsschneider. Er ist zwar noch nicht Ü70, sondern U70, aber ansonsten Tabeas Fall. Er hat Migrationshintergrund (Luuuucy, hör' ma!:), ist nicht besonders groß -ganz anders als seine Nase- und seine Augen erzählen Geschichten, ohne dass sein Mund sich dazu bewegen müsste.
Iwan lud Tabea heute nicht zum ersten Mal zu einem Kaffee ins hinterste Kämmerchen seines Ladens ein. Und weil Tabea mit Iwan ganz gut kann, kam sie mit. Den Vorhang beiseite geschoben, an den Nähmaschinen und Spulen vorbei zu einem einem kleinen Tisch mit Stühlchen. Iwan freute sich. Oooooo, so schöne Frau! Wenn ich von Dir Masse,... ich meine Maße nehmen darf, dann ist das Paradies für mich. Weischt Du, ich auch Spezialist für Unterwäsche. Oooooooo, deine Beine.... Du machst mich ganz, äh, heiss, äh, jung, äh, wie zwanzig,...Ooooooooooo. Tabea hielt ihm vor, dass er der schlimmste Charmeur der Stadt sei, aber daneben ganz nett. Iwan ließ nicht ab, machte Tabea nix billiges Kaffee, sondern: Einen starken Kaffee mit einem ordentlichen Schuss Bailey's. Damit Dir wirsch heiss, weisch?! Und schon hatte Tabea eine von Iwans Zigaretten in der Hand und fühlte sich wohl, und wie im Orient. Gleichzeitig wurde es ihr wirklich ein bisschen heiss, so dass sie mit ihrem Freund "drohen" musste. (Toni, Du darfst/musst das nächste Mal mitkommen! Kannst Dich auch als mein Großer Bruder ausgeben:) Iwan machte das nur noch lockerer. Er erklärte Tabea nun, wie das so ist zwischen Frauen und Männern. Dass Frauen dreimal *hand3* geiler wären als Männer. Immer wollten sie... Und dann: Tabea soll mal in die Pötte kommen und mit ihrem Freund Babys machen. Weisch, fährsch heute Abend zu Deine Mann und sagsch.... Ein wundervolles Gespräch über den Sinn des Lebens folgte, der für Tabea genau in derlei Momenten liegt: Wenn Menschen vor Lachen unterm Tisch liegen.
Als Iwan Tabea schließlich verabschiedete, griff er tief in die Glasschale mit Milchbonbons neben der Kasse. Nimmsch Du. Isch Viagra. Gibst Du eine halbe Stunde vorher Deine Freund. Und der kommt dann so: Ooooooooooo, darf ich? Bitte lass mich..... Dann machsch Liebe. Tabea versprach, das nächste Mal zu berichten, ob das Viagra denn gewirkt hat. Falls nicht will Iwan sich beim Milchbonbonhersteller beschweren.
Iwan lud Tabea heute nicht zum ersten Mal zu einem Kaffee ins hinterste Kämmerchen seines Ladens ein. Und weil Tabea mit Iwan ganz gut kann, kam sie mit. Den Vorhang beiseite geschoben, an den Nähmaschinen und Spulen vorbei zu einem einem kleinen Tisch mit Stühlchen. Iwan freute sich. Oooooo, so schöne Frau! Wenn ich von Dir Masse,... ich meine Maße nehmen darf, dann ist das Paradies für mich. Weischt Du, ich auch Spezialist für Unterwäsche. Oooooooo, deine Beine.... Du machst mich ganz, äh, heiss, äh, jung, äh, wie zwanzig,...Ooooooooooo. Tabea hielt ihm vor, dass er der schlimmste Charmeur der Stadt sei, aber daneben ganz nett. Iwan ließ nicht ab, machte Tabea nix billiges Kaffee, sondern: Einen starken Kaffee mit einem ordentlichen Schuss Bailey's. Damit Dir wirsch heiss, weisch?! Und schon hatte Tabea eine von Iwans Zigaretten in der Hand und fühlte sich wohl, und wie im Orient. Gleichzeitig wurde es ihr wirklich ein bisschen heiss, so dass sie mit ihrem Freund "drohen" musste. (Toni, Du darfst/musst das nächste Mal mitkommen! Kannst Dich auch als mein Großer Bruder ausgeben:) Iwan machte das nur noch lockerer. Er erklärte Tabea nun, wie das so ist zwischen Frauen und Männern. Dass Frauen dreimal *hand3* geiler wären als Männer. Immer wollten sie... Und dann: Tabea soll mal in die Pötte kommen und mit ihrem Freund Babys machen. Weisch, fährsch heute Abend zu Deine Mann und sagsch.... Ein wundervolles Gespräch über den Sinn des Lebens folgte, der für Tabea genau in derlei Momenten liegt: Wenn Menschen vor Lachen unterm Tisch liegen.
Als Iwan Tabea schließlich verabschiedete, griff er tief in die Glasschale mit Milchbonbons neben der Kasse. Nimmsch Du. Isch Viagra. Gibst Du eine halbe Stunde vorher Deine Freund. Und der kommt dann so: Ooooooooooo, darf ich? Bitte lass mich..... Dann machsch Liebe. Tabea versprach, das nächste Mal zu berichten, ob das Viagra denn gewirkt hat. Falls nicht will Iwan sich beim Milchbonbonhersteller beschweren.
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tabsie
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Sonntag, 5. September 2010
Tonis Männer
Die Spatzen pfeifen es schon lange von den Dächern: Der Toni ist wieder auf der Suche. Zum ersten Mal seit knapp zwei Jahren ziert ein Internetinserat mein Joyclub-Profil. Gesucht wird ein junger Mann mit einem strammen Schwanz und Knackarsch, der unter Aufsicht (von Mrs Toronto) mit mir eine Kissenschlacht veranstaltet. Bewerbungen werden auch unter tonitoronto@ymail.com angenommen.
Hier eine Übersicht der bisherigen Kandidaten.
Kandidat 1 war eigentlich ein wenig zu alt, hatte aber einen schmucken Körper, so dass ich sein Alter bald vergaß. Wir besprachen die Einzelheiten und fanden schnell einen gemeinsamen Nenner - dachte ich: Am Ende war's ihm dann doch nicht recht, dass Tabea nicht mit vögeln würde.
Kandidat 2 war ein alter Bekannter. Kein Interesse.
Kandidat 3 war ebenfalls ein alter Bekannter, aber anders: Franz hatte ich vor drei Jahren mit seiner Frau Sarah zu einem Abendessen getroffen. Die beiden leben in einer BDSM-Beziehung und waren auf der Suche nach einem zweiten Dom gewesen - oder einer zweiten Sub? Ich hatte damals herzlich wenig von solchen Sachen begriffen, hatte mir das Abendessen aber schmecken lassen. Am nächsten Tag war die Absage in meinem Postfach gewesen, die mich fünf Minuten lang in tiefe Depressionen gestürzt hatte. Vielleicht hatte Franz davon Wind bekommen und meldete sich deshalb nach drei Jahren wieder. Ein paar Vorschläge für unser Treffen brachte er gleich mit: Als mein Dom wollte er Fritz in einen CB3000 stecken und mir alle Vorzüge der CBT-Welt zeigen. Diese wollten sich mir auch auf den zweiten Blick aus der Ferne nicht erschließen, weshalb ich Franz absagte. Ob er auch Depressionen bekam?
Kandidat 4 wollte mich massieren, ohne zu vögeln. So geht's ja nun nicht.
Kandidat 5 ist der aktuelle Anwärter für ein Date mit Toni. Tim ist Anfang 20, schlank, hübsch und willig. Die Konstellation mit Tabea als stiller Beobachterin findet er ganz reizend. Es gibt bloß einen klitzekleinen Haken: Im Moment dient Tim in Afghanistan...
Hier eine Übersicht der bisherigen Kandidaten.
Kandidat 1 war eigentlich ein wenig zu alt, hatte aber einen schmucken Körper, so dass ich sein Alter bald vergaß. Wir besprachen die Einzelheiten und fanden schnell einen gemeinsamen Nenner - dachte ich: Am Ende war's ihm dann doch nicht recht, dass Tabea nicht mit vögeln würde.
Kandidat 2 war ein alter Bekannter. Kein Interesse.
Kandidat 3 war ebenfalls ein alter Bekannter, aber anders: Franz hatte ich vor drei Jahren mit seiner Frau Sarah zu einem Abendessen getroffen. Die beiden leben in einer BDSM-Beziehung und waren auf der Suche nach einem zweiten Dom gewesen - oder einer zweiten Sub? Ich hatte damals herzlich wenig von solchen Sachen begriffen, hatte mir das Abendessen aber schmecken lassen. Am nächsten Tag war die Absage in meinem Postfach gewesen, die mich fünf Minuten lang in tiefe Depressionen gestürzt hatte. Vielleicht hatte Franz davon Wind bekommen und meldete sich deshalb nach drei Jahren wieder. Ein paar Vorschläge für unser Treffen brachte er gleich mit: Als mein Dom wollte er Fritz in einen CB3000 stecken und mir alle Vorzüge der CBT-Welt zeigen. Diese wollten sich mir auch auf den zweiten Blick aus der Ferne nicht erschließen, weshalb ich Franz absagte. Ob er auch Depressionen bekam?
Kandidat 4 wollte mich massieren, ohne zu vögeln. So geht's ja nun nicht.
Kandidat 5 ist der aktuelle Anwärter für ein Date mit Toni. Tim ist Anfang 20, schlank, hübsch und willig. Die Konstellation mit Tabea als stiller Beobachterin findet er ganz reizend. Es gibt bloß einen klitzekleinen Haken: Im Moment dient Tim in Afghanistan...
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Toni Toronto
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Freitag, 3. September 2010
Bubble Baba Challenge 2010
Russland - ruhmvolles Riesenreich im Osten. Heimat von Eduard Chil, Wladimir Putin und Tatu. Aber wer weiß schon, dass ein russischer Fluss auch Austragungsort des weltweit einzigen Flussrafting-Wettbewerbes mit Gummipuppen ist? Bubble Baba Challenge nennt sich die Show. Ganz schön gaga.
Vor kurzem fand die 8. Ausgabe im Vuoksa-Fluss nahe St. Petersburg statt: 450 Schaulustige kamen an den Fluss, um den tollkühnen Perversen mit ihren Plastikfreundinnen und -freunden beim Rafting zuzuschauen.
Sieger wurde der St. Petersburger "Athlet" Vladislav Pavlenko mit seiner Vanilla Pelotki. Wir gratulieren! Nicht gewonnen haben u. a. die Puppen Killer Whale, Big Tit Excess, Unstoppable Chick und Cuddly Female Racoon.
Die Bilder stammen aus der fantastischen Galerie von r0gue elephant.
| r0gue-elephant.livejournal.com |
Vor kurzem fand die 8. Ausgabe im Vuoksa-Fluss nahe St. Petersburg statt: 450 Schaulustige kamen an den Fluss, um den tollkühnen Perversen mit ihren Plastikfreundinnen und -freunden beim Rafting zuzuschauen.
Sieger wurde der St. Petersburger "Athlet" Vladislav Pavlenko mit seiner Vanilla Pelotki. Wir gratulieren! Nicht gewonnen haben u. a. die Puppen Killer Whale, Big Tit Excess, Unstoppable Chick und Cuddly Female Racoon.
| r0gue-elephant.livejournal.com |
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Die Bilder stammen aus der fantastischen Galerie von r0gue elephant.
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Toni Toronto
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Mittwoch, 1. September 2010
Lucys Freud´sche Fehlleistung
Ein Freudscher Versprecher bedeutet ja ungefähr so viel, dass man das eine meint, das andere sagen will, aber versehentlich doch genau das sagt, was man eigentlich gemeint hatte, aber nie sagen wollte.
Oder so.
So soll der gute Sigmund einem Herren, der erzählte, seine Frau sei gerade mit der "Titanic" auf Seereise (obwohl diese sich in Wirklichkeit auf der "Mauretania" befand) heimliche, unbewusste Tötungsabsichten diagnostiziert haben, seine holde Gattin betreffend.
Nun, soweit zur Theorie.
Der tiefelpsychologischen.
Analytischen.
Aber nicht der Lucy´schen. ;)
Denn: Bisweilen beruhen derartige Versprecher lediglich auf einer gewissen Absurdität der Gesamtsituation – und einem Moment, der da völlig aus dem Kontext gerissen wird.
So geschehen kürzlich bei Bjarne, Lucy und einem Kumpels.
Es stand ein Krankenbesuch aus.
Besser gesagt: Kein KrankenHAUSbesuch.
Bei Darius.
Und weil man zu sowas ja auch immer was mitbringt (und der arme Darius schon mit kiloweise Süßigkeiten versorgt worden war) entschieden wir, zusätzlich zu der obligatorischen Gummibärchenpackung und der Tüte Werthers Echte (Zartbitter-Karamell) noch eine Zeitschrift obendrauf zu packen.
Die Frage WELCHE Zeitschrift das sein sollte, war nicht ganz einfach zu beantworten. Spiegel oder Stern kann ja doch nie eine gewisse politische Grundgesinnung nicht verleugnen, FOCUS ist langweilig, die BILD ist...nun ja, eben die BILD (und außerdem war das Titelthema, glaube ich, Özils Umzug nach Madrid, was Lucy ohnehin schon in eine mittelschwere Krise gestürzt hat...). GEO erschien uns so bildungsbürgerlich-schlaumeiermäßig (und war uns außerdem zu teuer) und die NEO war auch nicht so ganz optimal, weil sich das Titelthema mit Kinderbetreuung auseinandersetzte, und Darius ist (derzeit noch) kinderloser Single.
Also entschieden wir: Es sollte die FHM sein. Für einen richtigen Mann quasi.
Nun gab´s in dem ganzen verfluchten Laden keine verflixte FHM. Also musste noch ein Zwischenstopp auf einer Autobahnraststätte eingelegt werden. Dort fischte unser Freund Hayden zielsicher die FHM aus dem Stapel und drückte sie mir in die Hand. "Hier, kauf du mal, das ist viel witziger, als wenn ich das mach!"
Lucy verdrehte die Augen, denn sie kennt Hayden inzwischen schon eine echte Ewigkeit (ungefähr vier Wochen länger, als sie mit Bjarne zusammen ist ), und eigentlich sollte Hayden Lucys sexuelle Präferenzen inzwischen kennen (zumal seine Freundin auch ab und an mal als Objekt der Begierde herhalten muss. Leider nur imaginär, denn sie ist, nach eigener Überzeugung, nicht bi und Lucy konnte sie auch noch nicht vom Gegenteil überzeugen, arbeitet aber daran *ggg*.)
So blätterte Lucy also, dezent genervt von Haydens dusseligem Kommentar und dem dazugehörigen Grinsen sowie dem tatsächlich leicht irritierten Gesichtsausdruck des Kassierers (womit Haydens Plan ganz offensichtlich aufging) die Summe hin und spazierte mit der frisch erworbenen FHM aus dem Laden.
Wieder im Auto, meinte Hayden gleich: Ey, lies mal die Leserbriefe auf Seite 3 vor, die sind witzig.
Lucy kam dem also nach.
Wobei die Briefe diesmal gar nicht soooo furchtbar komisch waren.
Allerdings muss man dazusagen: Lucy hat einen echt nervösen Magen. Soll heißen: Lesen beim Autofahren ist immer eine recht grenzwertige Geschichte und beim AutoBAHNfahren geht das eigentlich gar nicht.
Irgendwann eröffnete sie, schon etwas blass um die Nase, ihren Begleitern: "Sorry, jetzt müsste wer anders lesen...!"
Hayden nickte sofort verständnisvoll: "Ach, klar, sorry...! Hey, weißte was? Blätter einfach ein Stück weiter und guck dir die geilen Fotos an!"
Lucy: "Geht nicht! Davon wird mir schlecht!"
Tja.
So viel dazu.
Was Sigmund wohl dazu sagen würde...?
Oder so.
So soll der gute Sigmund einem Herren, der erzählte, seine Frau sei gerade mit der "Titanic" auf Seereise (obwohl diese sich in Wirklichkeit auf der "Mauretania" befand) heimliche, unbewusste Tötungsabsichten diagnostiziert haben, seine holde Gattin betreffend.
Nun, soweit zur Theorie.
Der tiefelpsychologischen.
Analytischen.
Aber nicht der Lucy´schen. ;)
Denn: Bisweilen beruhen derartige Versprecher lediglich auf einer gewissen Absurdität der Gesamtsituation – und einem Moment, der da völlig aus dem Kontext gerissen wird.
So geschehen kürzlich bei Bjarne, Lucy und einem Kumpels.
Es stand ein Krankenbesuch aus.
Besser gesagt: Kein KrankenHAUSbesuch.
Bei Darius.
Und weil man zu sowas ja auch immer was mitbringt (und der arme Darius schon mit kiloweise Süßigkeiten versorgt worden war) entschieden wir, zusätzlich zu der obligatorischen Gummibärchenpackung und der Tüte Werthers Echte (Zartbitter-Karamell) noch eine Zeitschrift obendrauf zu packen.
Die Frage WELCHE Zeitschrift das sein sollte, war nicht ganz einfach zu beantworten. Spiegel oder Stern kann ja doch nie eine gewisse politische Grundgesinnung nicht verleugnen, FOCUS ist langweilig, die BILD ist...nun ja, eben die BILD (und außerdem war das Titelthema, glaube ich, Özils Umzug nach Madrid, was Lucy ohnehin schon in eine mittelschwere Krise gestürzt hat...). GEO erschien uns so bildungsbürgerlich-schlaumeiermäßig (und war uns außerdem zu teuer) und die NEO war auch nicht so ganz optimal, weil sich das Titelthema mit Kinderbetreuung auseinandersetzte, und Darius ist (derzeit noch) kinderloser Single.
Also entschieden wir: Es sollte die FHM sein. Für einen richtigen Mann quasi.
Nun gab´s in dem ganzen verfluchten Laden keine verflixte FHM. Also musste noch ein Zwischenstopp auf einer Autobahnraststätte eingelegt werden. Dort fischte unser Freund Hayden zielsicher die FHM aus dem Stapel und drückte sie mir in die Hand. "Hier, kauf du mal, das ist viel witziger, als wenn ich das mach!"
Lucy verdrehte die Augen, denn sie kennt Hayden inzwischen schon eine echte Ewigkeit (ungefähr vier Wochen länger, als sie mit Bjarne zusammen ist ), und eigentlich sollte Hayden Lucys sexuelle Präferenzen inzwischen kennen (zumal seine Freundin auch ab und an mal als Objekt der Begierde herhalten muss. Leider nur imaginär, denn sie ist, nach eigener Überzeugung, nicht bi und Lucy konnte sie auch noch nicht vom Gegenteil überzeugen, arbeitet aber daran *ggg*.)
So blätterte Lucy also, dezent genervt von Haydens dusseligem Kommentar und dem dazugehörigen Grinsen sowie dem tatsächlich leicht irritierten Gesichtsausdruck des Kassierers (womit Haydens Plan ganz offensichtlich aufging) die Summe hin und spazierte mit der frisch erworbenen FHM aus dem Laden.
Wieder im Auto, meinte Hayden gleich: Ey, lies mal die Leserbriefe auf Seite 3 vor, die sind witzig.
Lucy kam dem also nach.
Wobei die Briefe diesmal gar nicht soooo furchtbar komisch waren.
Allerdings muss man dazusagen: Lucy hat einen echt nervösen Magen. Soll heißen: Lesen beim Autofahren ist immer eine recht grenzwertige Geschichte und beim AutoBAHNfahren geht das eigentlich gar nicht.
Irgendwann eröffnete sie, schon etwas blass um die Nase, ihren Begleitern: "Sorry, jetzt müsste wer anders lesen...!"
Hayden nickte sofort verständnisvoll: "Ach, klar, sorry...! Hey, weißte was? Blätter einfach ein Stück weiter und guck dir die geilen Fotos an!"
Lucy: "Geht nicht! Davon wird mir schlecht!"
Tja.
So viel dazu.
Was Sigmund wohl dazu sagen würde...?
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Lucy Lime
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