Donnerstag, 31. Mai 2012

In guten Händen

Würdest du nicht auch gern wissen, wie deine Zukunft aussieht? Was du morgen machst, wen du nächste Woche triffst, wie du im Alter lebst? Klar, das wäre paradox und vielleicht sogar schädlich, aber die Vorstellung reizt dich trotzdem, oder?

Das Problem mit Vorhersagen für die Zukunft: Irgendwelche Spielverderber haben sie alle schon durchgetestet und dabei festgestellt, dass sie nichts taugen. Nichts, wirklich gar nichts, nicht mal ansatzweise. Alles Humbug, Betrug und Abzocke.

Doch seit kurzem scheint ein neuer Stern am Himmel der Horoskopie, eine neue Methode der Zukunftsvision, ein radikaler Ansatz, der einfach funktionieren muss. Und er ist eng mit seiner Entdeckerin verknüpft: Martha Olschewski, Deutschlands führende Genitalleserin und Betreiberin von www.astro-genital.de.

Die Idee ist so einfach wie genial: Was bringt das Handlesen, wenn ein anderes Körperteil viel mehr über uns verrät? Ist doch klar, dass deine sensible Vagina viel empfänglicher für Wellen aus der Zukunft ist als deine Hand! Selbst wenn deine Hand oft in deiner Vagina steckt. Und völlig logisch, dass dein Penis viel auskunftsfreudiger als deine Hand ist, wenn eine wissende Astrologin ihn nach deiner Zukunft befragt.

Martha Olschewski drückt es selbst so aus:
Jedermann lässt sich seine Zukunft aus den Händen lesen.
Aber wussten Sie schon, dass sich auch mit der fachmännischen Analyse Ihres Penises oder Ihrer Vagina einiges über Ihre Zukunft herausfinden lässt?
Stimmt! Und Martha Olschewski muss wissen, wovon sie spricht, schließlich hat sie diese Kunst von ihrer (georgischen) Mutter und ihrer Großmutter gelernt, die sie praktischerweise gleich darauf aufmerksam gemacht haben, dass das Genitallesen nichts Anrüchiges oder Verwerfliches an sich hat. Auf diese Weise hat sie seit 1992 Menschen die Zukunft vorhergesagt und bietet seit einigen Jahren ihre Dienste auch im Netz an.

Ihre Genitalanalyse beantwortet u. a. die folgenden Fragen:


  • Wer bin ich und wie wirke ich auf meine Umgebung?
  • Welche bewussten und unbewussten Wünsche bestimmen mein Leben?
  • Welche Talente habe ich und welcher Beruf passt zu mir? 


Eine Internetberatung kostet beim ersten Mal nur 40 Euro, nachfolgende Sitzungen werden günstiger. Als echte Serviceleistung listet ihre Seite gleich die Fotos auf, die du einschicken musst, damit Martha Olschewski dir deine Zukunft liest. Wichtig ist, dass man beim Penis die Adern und bei der Vagina die Klitoris sieht - sonst kann es ja nichts werden.
Natürlich gibt es auch eine persönliche Beratung, falls das gewünscht ist. Dann schaut Martha Olschewski sich das Ganze mal aus der Nähe an.

Wer nun denkt "Geile Sache! Aber leider habe ich gerade keine Kohle...", der sei auf Martha Olschewskis Großzügigkeit verwiesen. Sie glaubt nämlich an das astrologische Talent in jedem Menschen, so dass du die Genitalleserei auch von einem guten Freund oder deiner besten Freundin durchführen lassen kannst. Sie könnten nach einer kurzen Einführung problemlos die nötigen Parameter feststellen. "Eine zweite, objektive Person ist immer hilfreich, besonders für Neueinsteiger auf diesem Gebiet", fasst Martha Olschewski es treffend zusammen.

Alle Infos zur autodidaktischen Genitalastrologenausbildung finden sich auf der Seite. Es ist etwa wichtig zu wissen, dass linksausgerichtete Blutpenisse häufig sensibler als rechtsausgerichtete sind. Oder dass Frauen mit größeren inneren Schamlippen besonders sensibel für ihre Umwelt sind und gut auf andere eingehen können, was ihnen im sozialen Miteinander sehr zum Vorteil gereicht. Solche Grundlagen muss man draufhaben, wenn man auf der nächsten Babyparty punkten möchte.

Gibt es schon Ergebnisse?
Hat jemand konkrete Genitalleseerfahrungen mit Frau Olschewski gemacht?
Oder zumindest an sich selbst mal geguckt, wie das Wetter morgen wird?

Dienstag, 29. Mai 2012

Das perfekte Penisversteck

Mann! Wolltest du schon immer deinen Penis verstecken können? Am besten dezent? Dann musst du dir diese Hose kaufen. Für nur 120 Euro kriegst du feinstes China-Plastik mit nichts als Penissen drauf. Ideale Einsatzorte sind zum Beispiel deine FKK-Kegeltour, der 85. von Onkel Willi oder der Massen-Gentest in deiner Stadt.

Aber nicht zu kalt waschen, sonst schrumpeln sie!

Montag, 14. Mai 2012

Die Gleichgültigkeit der Katzen

Im Kampf um den besten Blognamen gibt es einen neuen Favoriten: Indifferent cats in amateur porn.

Wir sehen mehr oder weniger junge Menschen, die ihre freie Sexualität für die Welt festhalten, während ihre desinteressierten Katzen auf dem Sofa oder Bett sitzen und sich einen feuchten Kericht scheren um das, was da gerade passiert. Für die eine Mieze ist die Küchenzeile im Hintergrund viel interessanter, für die andere zählt nur, sich möglichst langsam die Pfoten zu lecken. Eine dritte zeigt fast so etwas wie eine Reaktion, als der üppig behaarte Typ beinahe auf sie tritt, um seine Freundin besser vögeln zu können. Die Katze kümmert's nicht.

Warum auch Interesse heucheln? In der Katzenwelt gibt es aufregendere Dinge als Amateurpornos. In der Menschenwelt unvorstellbar.


Danke an Patrick für den Link!

Mittwoch, 9. Mai 2012

Feueralarm!

Tabea hatte letztens Geburtstag, und Toni für sie gekocht. Nicht irgendwie, sondern ziemlich geil. Absolut aphrodisierend. Der Höhepunkt zum Dessert: Toni ging zum Rechner, ließ ein bestimmtes Lied laufen, ging zum Schrank, holte ein selbstgebasteltes Krönchen, setzte es Tabea auf und zündetete dann Wunderkerzen an, mit denen in der Hand Toni und Tabea das Glück dieses Augenblicks feierten. Tabea auf dem Sofa, Toni vor ihr.
Man muss dieses Geburtstagsritual nicht verstehen. Es ist nun mal so bei Toni und Tabea.

Zum Happy End nach Verglühen der Wunderkezen gab es einen Kuss. - Und dann einen Aufschrei von Toni. Unter Tabeas Arsch Rauch. Viel Rauch. Die Decke auf dem Sofa war von einem Funken der Wunderkerze getroffen worden, ein versengtes Loch in der Decke klaffte hervor.
Alles nochmal gut gegangen. Die Decke ließ sich entschärfen..

Der Abend im Zeichen des Feuers konnte seinen Fortgang nehmen. Im Zuge der ausgefeilten Choreographie landete schließlich Tabea auf dem Esstisch. Doch Toni wollte sie nicht nur schlicht vernaschen. Nein, er wollte wieder... zündeln. Also nahm Toni eine dicke (klar!) Kerze, und tropfte Tabea Wachs auf den Körper, auf unterschiedliche Stellen. Eine an sich äußerst reizvolle Vorstellung. Doch weil die Kerze so dick war, floss da eine ganze Menge Wachs auf einmal. Zuviel für das Geburtstagskind. Also schrie Tabea auf, als ihre Klitoris dabei war, in Wachs gegossen zu werden. Toni kurz davor, kaltes Löschwasser zu holen. Da hatte sich Tabeas Haut schon wieder beruhigt.

Doch jetzt war Schluss mit Feuerpielchen: Tabea forderte nun Geburtstagsblümchensex ein, und bekam ihn.

Sonntag, 29. April 2012

Braucht's des?!

Zum Thema Dialekte: Keine Frage. Bayern braucht's. Allein schon deshalb.

Und wie ich letzten Sonntag in Paps seiner büro-ähnlichen Unordnung sitze, entdecke ich ein Kleinod:
Den Witz der Bayern.
- Ja, gibt's des?!


Ja, und is' des witzig?!






Donnerstag, 26. April 2012

Ruby kissed a girl


Oh yes - es ist offiziell - und ich glaube, auch bildlich dokumentiert.
Ich hab ne Frau geküsst - das heißt: sie küsste mich.

Vor Jahren schon steckte mir eine Frau, dass sie mich küssen wollen würd und ich gab mich sperrig...sagte, ich sei "nicht bi. Mist!"
Wäre ich ein Kerl, würd ich mir *iSchwör* alle 10 Finger nach ihr ablecken, aber... ich bin keiner...

Nun gab es einen Abend, an dem viele liebe Menschen in lustvoll offener Atmosphäre aufeinander trafen. Nach einem Mahl, welches uns eine alte Französin gekocht hatte, von der ich mich spontan und auf der Stelle adoptieren lassen würd (Sorry, Mum!), begaben wir uns in einen Raum mit schöner Musik, knisterndem Kaminfeuer...
Ich setzte mich in meinem neu erstandenen Kleid, welches meine Brüste aufs Vortrefflichste präsentierte, brav aufs Sofa. Heilige Scheiße, war ich aufgeregt! Zum Glück war Liam bei mir - equally terrified - dem ich die Hand fast zerdrückte und den ich hin und wieder knutschte, auf dass es mich beruhige.

Auf einmal saß Ira neben mir, die mir - ich hatte mich schon beim Essen angeregt mit ihr unterhalten - sehr sympathisch war und streichelte meinen Arm entlang. Sie hatte einen fragenden Blick im Gesicht, den ich mit scheuem Nicken beantwortete. Sie streichelte hinauf, bis zu meiner Schulter, stricht den Rand des Kleides nach... bis in die Mitte meines Dekolletés, schaute mir in die Augen und ... küsste mich vorsichtig.

Dann flüsterte sie: Ist das ok für Dich? Ich nickte stumm... denn nun wollte ich wissen, wie das ist, eine Frau zu küssen, sie zu umarmen, ihren Körper an meinem zu spüren. Ich hörte Liam und Iras Mann Simon leise ächzen, scheinbar machte es sie sehr an, dass wir uns küssten.
Ich berührte ihre Haut, sie war weich, zart, ihre Muskeln hatten nicht die Straffheit von Männermuskeln, in ihrem Begehren war etwas Weiches, sie war weniger fordernd als küssende Männer es sind, obgleich sie vor Lust zitterte.
Ich spürte Simons Hand an meinen Brüsten, sie schoben mein Kleid und meinen BH zur Seite, und ich merkte, dass mich das mehr anmachte als die innigen Küsse mit Ira.
Das Gefühl ist wirklich schön, ich mag sie sehr, sie ist zart, die Haut in ihrem Gesicht weich, sie kratzt meine Haut nicht wund und küsst ganz ausgezeichnet, aber es 'machte' nichts mit mir und für mich...
Es war durchaus erotisch, hatte aber keine sexuelle Kraft. Ich stellte für mich schließlich fest, dass es mich zwar nicht abschreckt, wenn eine Frau mich küsst - oder gar ekelt! - dass ich es aber für ein erfülltes Sexleben auch nicht brauche.

Das bedeutet dann vermutlich aber auch:
Ich bin nicht bi. Mist!

Freitag, 20. April 2012

Jeder darf mal...



....maulen.

Lucy tut es.
Toni tut es.
Und ich kann mich zwar gerade nicht erinnern, wann sie es das letzte Mal getan haben, aber ich bin mir sicher, Bibi und Ruby tun es auch.

Und ich muss jetzt echt mal. Motzen.

Weil ich mich als Hobby-Knipse/Fotoredakteurin in einem ständigem Dilemma befinde:

Sowohl vor meinem inneren Auge als auch auf meiner externen Festplatte türmen sich Bilder, die nie das Licht der wwWelt erblicken werden. Weil Menschen wie Du und ich darauf zu erkennen sind, schöne Menschen, in schönem Licht, in schönem Rahmen, die aber nackt sind zum Beispiel, deren Schwanz man betrachten kann, oder die gerade Sex haben. Schönen Sex, klar. Alles schön und recht möchte man meinen. Nein! Diese Bilder sind verboten. Sie stellen eine Gefahr dar. Für die Menschen, die darauf abgebildet sind. Sie wollen nicht erkannt werden. Man könnte sie gegen sie verwenden. Und das, obwohl ich keine Hakenkreuztattoos auf nackter Haut, von Krankheit gezeichnete Schwänze oder den Bürgermeister mit seinem neuesten Seitensprung beim Sex ablichte.

Ich werde für mich eine Lösung finden, wie ich meine latente Trauer über die vielen verborgenen Bilder bewältige. Ich könnte sie unkenntlich machen, zu Ölgemälden umwandeln *photoshop*  -jawohl, ich werde Malerin!- oder  sie sonstwie entfremden. Denn Leute, liebe Models, Ihr seid schön!

Dienstag, 17. April 2012

Fotogene Autoren

Jetzt isses also amtlich.

Autoren brauchen zwei Fotos im Profil.

Diese Erfahrungs durfte ich machen, als ich mein eines Foto aus dem Joy entnahm.

Daraufhin flatterte mir prompt die Meldung ins Haus, der Joyclub würde mein Profil demnächst löschen, wenn ich nicht mindestens zwei Bilder im Profil hätte.

Ja, nee, is klar!

Denn wir Autoren bestechen ja auch so ungemein durch...Optik, was unser größtes Talent und unser größtes Kapital is, wa?

Also ganz ehrlich: Ich bin ja nicht fotoscheu, schätze, die halbe Welt hat mich dank eine professionellen Aktshootings im GIDDY-Heft und auf diversen Ausstellungen schon nackig gesehen - aber irgendwie bin ich grad trotzig und sehe in dieser Regel Null Sinn...

greetz

Lucy, schmollend

Sonntag, 15. April 2012

Schnupperkurse als Geschäftsmodell

Stell dir das vor: Du schläfst mindestens drei Nächte hintereinander in einem weißen Baumwollhemd, das du anschließend in eine durchsichtige Tüte packst, um seinen - oder besser: deinen -  Geruch zu konservieren. Am Samstag nimmst du es dann zu dieser Party mit, wo deine Tüte eine Nummer und eine blaue oder pinke Markierung bekommt. Dann holst du dir einen Cocktail, machst Smalltalk mit den anderen Partygästen und hoffst den Rest des Abends darauf, dass ein anderer Gast irgendwann deine Nummer hochhält, weil er/sie den Geruch deines verschwitzten Hemdes toll fand. Ihr könnt euch riechen, also seid ihr füreinander gemacht - das ist das Prinzip der Pheromon-Partys. Klingt logisch, oder?

Dafür zahlst du dem Veranstalter vorab 30 Dollar, schließlich bietet er den Rahmen und die Begründung für dieses Spektakel: Jeder Mensch mischt sich seinen eigenen Geruchscocktail aus Pheromonen zusammen, um Partner anzulocken. Es läuft bei Seidenspinnern, Borkenkäfern, Honigbienen und Katzen genauso, das sollte doch genug Anreiz sein, um seine Nase in die Schweißhemden fremder Leute zu stecken. Die Natur lügt nicht, und warum sollte man wissenschaftliche Erkenntnisse nicht für die Partnervermittlung nutzen? Der Schwerkraft können wir uns ja auch nicht entziehen*!

Und sowieso! Omma und Oppa wussten es schon immer: Man muss sich riechen können. Dafür zahlt man doch gern.

Also fast. Eigentlich nicht gern. Sogar höchst ungern.

Der persönlicher Körpergeruch hat nämlich vor allem mit den Bakterien auf und in dir zu tun und nicht mit deinen Pheromonen. Ja, der Geruch spielt eine große Rolle für die Anziehungskraft, aber das auf Pheromone zurückzuführen ist genauso wissenschaftlich wie die Penisverlängerung oder die Brustvergrößerung per Vitaminpille. Oder das Entschlackungsfußbad. Oder Nahrungsergänzungsmittel gegen Krebs und Falten. Das sind Dinge aus der Kategorie Bullshit, die einige clevere Leute nutzen, um aus Scheiße Geld zu machen. Möchten wir diesen Leuten unser Partnerglück anvertrauen?

Alternative: Lauf mit offener Nase durchs Leben und beschnupper jeden, der es wert ist! Irgendwann riecht es so gut, dass du stehen bleibst und tief Luft holst - für den ersten Kuss. 

Bis dahin das Duschen nicht vergessen!

Ach, und kriegt man wenigstens das T-Shirt am Ende der Pheromon-Party wieder?




* Wie man auf unzähligen Singlepartys sehen kann.

Mittwoch, 11. April 2012

Virgas intaktas versus Schwanzus longus - oder so...

Kennt einer von euch das Penis-Spiel?

Bestimmt, oder?

Nun, für alle (noch) Ahnungslosen unter euch: Man sagt reihum das schöne Wörtchen „Penis“ (naaa, Toni, das wär doch voll deins, oder?), wahlweise auch „Pimmel / Votze / Titten“, „Schwanz“ geht auch, aber zwei Silben sind besser. Man muss es immer um eine Nuance lauter sagen als der Vordermann. Klar, dass man irgendwann nicht mehr ums Schreien herumkommt.

Ihr seht also: Es geht hier nicht ums Gewinnen, sondern ums kollektive Peinlichmachen. Am besten spielt man sowas nämlich in Berlin auf dem Kudamm oder in Hamburg auf der Reeperbahn, nachts um halb drei mit einer Pulle Sekt in der Hand. Wenn einem DA Kollegen, Kunden oder der Chef persönlich begegnet, dann ist die Peinlichkeit wenigstens beidseitig.

Nun denn, nachdem uns dieses „Penis“-Ding auf Dauer langweilig wurde (inzwischen war es Morgens um vier, und wir alle heiser geschrien und müde) saßen wir in der S-Bahn und erfanden eine Variation: Reihum wurden Begriffe genannt, die mit Sex zu tun haben, AAAAAABER: Die sollten bevorzugt lateinisch sein oder sich wenigstens so anhören.
„Penis“ zählt als auch, aber Orgasmus / Vagina / Coitus (interruptus) war auch okay.

So ging das also reihum.

Die Leute guckten zuerst etwas befremdet. So nach dem Motto: „Oh, Scheiße, ein Haufen Betrunkene!“

Wir machten unbeirrt weiter.
Die Leute guckten.
Und horchten.
Und erkannten: Es geht um Sex und wir machen's öffentlich!
Ihren Gesichtern nach dachten sie sich: „Scheiße! Ein Haufen betrunkene Perverse!“

Wir fuhren fort und die Leute kapierten irgendwann das System. Spätestens als der Begriff „Virgo intacta“ aufkam (und wir auf Anfrage gern erklärten, dass dies „Jungfrau“ bzw. „intakte Jungfrau“) bedeutet.
Spätestens als wir mangels weiterer Begriffe die Virgo erneut ins Spiel brachten, diesmal im Plural, nämlich „Virgae intactae“ sprachen die Blicke Bände: „Scheiße! Neben mir sitzt ein Haufen betrunkener, perverser INTELLEKTUELLER!“

Im Nachhinein betrachtet und wieder nüchtern muss Lucy leider zugeben: Wir waren ein Haufen betrunkene, perverse und obendrein DÄMLICHE Intellektuelle.

Die Lateiner unter uns werden es wissen: Virgo und intacta sind zwei unterschiedliche Deklinationsformen. Korrekt heißt es: „Virgi intactae“.

Ich überlege immer noch, ob die Episode mir peinlich sein muss...

Die aktuellen Serverlogs

Was führt unsere Leser zu 15 Minuten? Sind es die knallharten Berichte aus der Szene? Die aufwändig recherchierten Alltagsreportagen? Die gnadenlose Offenheit unserer Autoren?

Oder sind es einfach die beklopptesten Suchbegriffe bei Google, Yahoo und Bing? Unsere Serverlogs verraten es uns:

"penis zu groß fürs klo" (Vielleicht ist ein Penis zum Pinkeln doch nicht so toll?)

"friix poron sex"

"pornodarsteller nachwuchs asien" (Lucy fragen!)

"knaller Frauen"

"gayromeo ostereier 2012"

"schüler wixen"

"ich leck die muschis der stolzesten fraun"

"snow"

"seltsame schwänze" (Zugegeben: Die findet man bei uns.)

"seriöse dates" (Ha ha!)

"frau ficken spagat"

"freunde als wichsvorlage"

"härtetest schwanz"

"brille holzimitat"

"steife, schlappe schwänze video"

"durchforsten wald" (Thoooooorsten!)

"richtig wald durchforsten videos" (Wenn schon, dann richtig)

"schlümpfe porn"

"schrumpelige titten"

"giddey du schwanz" (Nein, Giddy nix Schwanz)

Dienstag, 10. April 2012

Schwanz-Lutscher

Für Alle, die Chupa Chups genauso gern haben, wie Schwänze:*


* Bis neue Bilderbabies, die bereits in Arbeit sind, schlumpfen....pardon, ich meine natürlich schlüpfen werden, halte ich Euch hier noch ein wenig hin, quasi mit gut konservierten Schwanzbildern aus der Gefriertruhe.
Heute: Dem Jan sein Schwanz.
Dem Foto sieht man gar nicht an, dass es steinalt ist, nich? :-)